Goethepark eröffnet….

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neue wege für heringsdorf

neue wege für heringsdorf

Der Goethepark in Heringsdorf auf Usedom erstrahlt im neuen Glanz.

Schon immer galt dieses waldartige Verbindungsstück zwischen dem Bahnhof des Kaiserbades Heringsdorf, der Strandpromenade und dem eigentlichen Strand als  kleines Naherholungsgebiet gleichermaßen für Einheimische und  Touristen. Nun soll sich dieses schöne Stück Natur ab dem  Frühjahr 2010  noch attraktiver präsentieren!

Die Bau- und Pflanzarbeiten begannen bereits  im November 2008 und dauerten knapp ein Jahr. Neben zwölf neuen Bäumen wurden 2.300 Stauden und 4.650 Frühjahrsblüher gepflanzt sowie über 12.000 Quadratmeter Rasen angelegt.

Auch die Teichanlage wurde modernisiert, eine bessere Park-Beleuchtung geschaffen, neue Bänke und Fahrradständer aufgestellt, und die lieben Kleinen können sich an einem  neuen Kletterspielplatz erfreuen. 500.000 Euro wurden in dieses touristisch wertvolle Projekt investiert, die laut Herrn Dr. Rudolph, dem Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, hervorragend angelegt sind. Gilt doch gerade die sonnenverwöhnte Insel als Garant für Ferienspaß, gepaart mit Erholung und Entspannung gleichermaßen, und dazu gehört eben auch eine gepflegte Parkanlage.

Usedom und Reiselust…..

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Beliebtestes Reiseziel der Deutschen ist und bleibt Deutschland – und hier liegt Mecklenburg-Vorpommern in diesem Sommer klar vorne.

Ihre Reiselust haben sich die Bundesbürger von der Wirtschaftskrise nicht verderben lassen, laut einer Studie machten sie sogar wieder etwas länger Urlaub.

Trier – Auf ihren Sommerurlaub haben die Deutschen trotz der Wirtschaftskrise nicht verzichtet. Im Vergleich zum Vorjahr gab es nur wenige Veränderungen im Reiseverhalten, wie eine Studie des Europäischen Tourismus Instituts (ETI) in Trier zeigt. Für sie wurden 2019 Bundesbürger zu ihrem Urlaubsverhalten befragt. Gaben im vergangenen Jahr 43,5 Prozent von ihnen an, im Sommer mindestens fünf Tage verreist zu sein, so waren es in diesem Jahr 42,3 Prozent. Die Reisedauer stieg sogar wieder leicht auf durchschnittlich 13,6 Tage.

Auf die Frage, wie lange sie im Sommerurlaub waren, antworteten 53 Prozent der Befragten “8 bis 14 Tage”. Der Trend zu immer kürzerem Sommerurlaub scheint aus Sicht des ETI vorerst gestoppt zu sein.

Beliebtestes Reiseziel der Deutschen ist nach wie vor Deutschland selbst. Anders als von manchen Experten vorausgesagt, hat es nach Angaben des Instituts aber nicht von der Krise profitiert: Der Anteil der Deutschland-Urlauber ging auf 31,9 Prozent sogar leicht zurück.

Das beliebteste Reiseland außerhalb der Grenzen ist Italien, das mit 11,2 Prozent deutlich vor Spanien (6,7 Prozent) und Österreich (6,3 Prozent) lag. Beim Interesse der Deutschen zugelegt haben nach den Erkenntnissen der Forscher außerdem Kroatien (4,4 Prozent), die Türkei (4,2 Prozent) und Griechenland mit 3,5 Prozent der Urlauber.

Mecklenburg-Vorpommern auf Platz eins, Bayern auf zwei

Innerhalb Deutschlands landete diesmal Mecklenburg-Vorpommern klar an der Spitze: 26 Prozent der Urlauber zog es an die Ostsee oder an die Mecklenburgische Seenplatte. Dagegen musste sich Bayern, der schärfste Konkurrent des Nordostens, mit 18 Prozent und Platz zwei zufriedengeben, gefolgt von Schleswig-Holstein (15 Prozent), Baden-Württemberg (9 Prozent) und Niedersachsen (8 Prozent).

Am liebsten verreisen die Deutschen nach wie vor mit dem Auto: Für mehr als jede zweite Reise (56 Prozent) setzten sie sich selbst ans Steuer. Flugreisen lagen mit einem Anteil von 27 Prozent abgeschlagen auf Platz zwei. Mit der Bahn sind diesmal 7 und mit dem Bus 6 Prozent der Deutschen in den Sommerurlaub gereist.

Die Daten zeigen den Wissenschaftlern zufolge, dass die regelmäßige Berichterstattung über die Krise der Finanzmärkte und der Wirtschaft praktisch keinen Einfluss auf die Entscheidungen über den Sommerurlaub hatte. Klar sei auch, dass viele Deutsche ihren Urlaub am liebsten selbst organisieren, gegebenenfalls mit Hilfe des Internets: So hat nur rund jeder fünfte Befragte (19 Prozent) ein Reisebüro dafür genutzt. Dagegen gab die große Mehrzahl (75 Prozent) an, die Organisation selbst in die Hand genommen zu haben.

Quelle: abl/dpa im Oktober 2009

Nutzung von Ferienwohnungen

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Ferienwohnung:Kein Eigentor schießen

Mit einer Ferienwohnung können Besitzer nicht nur Geld verdienen, sondern auch Steuern sparen. Zwar müssen sie die Mieteinnahmen mit dem übrigen Einkommen versteuern. Im Gegenzug können sie aber Investitionen in das Ferienobjekt und Gebäudeabschreibungen davon abziehen. Doch Vorsicht: Wer das Domizil selbst einige Zeit zur Erholung nutzen möchte, muss gut planen. Denn das Finanzamt erwartet, dass die Ferienimmobilie über einen Zeitraum von 30 Jahren mindestens einen kleinen Gewinn bringt. Sonst erkennen die Beamten die Verluste steuerlich oft nicht mehr an. Finanztest sagt, unter welchen Bedingungen Ferienhausbesitzer mit ihrer Immobilie Steuern sparen können und was sie bei der Planung beachten müssen.

Nutzung von FerienwohnungenVermieten ohne Probleme

Wer sein Ferienhaus ausschließlich vermieten möchte, hat gute Karten beim Finanzamt. In diesem Fall müssen die Beamten Abschreibungen, Reparaturen und laufende Kosten steuerlich anerkennen. Mit einem Verwaltervertrag, der eine Eigennutzung ausschließt, können Besitzer ihre Vermietungsabsicht deutlich machen. Auch eine schriftliche Vereinbarung mit einem Reiseveranstalter oder einer Fremdenverkehrsverwaltung reicht als Beleg.

Selbstnutzung ist kritisch

Hat der Vermieter aber von Anfang an die Absicht, sein Ferienhaus nach einigen Jahren selbst zu nutzen oder zu verkaufen, kann das Finanzamt aufgrund der kurzen Vermietungszeit eine Steuernachzahlung fordern. Überlegt sich der Vermieter dies dagegen erst nach einigen Jahren der Vermietung, darf die Behörde nur ab diesem Zeitpunkt prüfen, ob er mit der Vermietung noch Gewinn machen will.

Strenge Prüfung

Selbstnutzer müssen durch eine so genannte positive Prognoserechnung belegen, dass sie mit dem Ferienhaus nicht nur Steuern sparen, sondern auch steuerpflichtige Mietüberschüsse erzielen wollen. Eine neue Grundsatzentscheidung (Az IX R 97/00) kommt vom Bundesfinanzhof (BFH): In einem Zeitraum von 30 Jahren muss die Ferienimmobilie Mietüberschüsse erwirtschaften. In die Kalkulation fließen alle Tage, an denen die Immobilie vermietet ist. Von den Mieteinnahmen kann der Besitzer dann für die Vermietungstage anteilig Ausgaben für die Instandhaltung und auch Zinsen für einen möglichen Immobilienkredit als Werbungskosten abziehen.

Außerhalb der Saison

Bislang zählt die Finanzverwaltung Zeiten, in denen das Ferienhaus leer steht, zur Selbstnutzung. In diesem Punkt entschied der BFH nun zum Vorteil der Steuerzahler: Der Leerstand soll entsprechend dem Verhältnis von Vermietung und Selbstnutzung aufgeteilt werden. Kann dies nicht ermittelt werden, ist auch eine pauschale Zuteilung von jeweils 50 Prozent möglich. Wenn der Vermieter die Selbstnutzung per Vertrag auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt, dann wird die verbleibende Zeit (inklusive Leerstand) sogar komplett der Vermietung zugerechnet.

Quelle: Stiftung Warentest 2009

Preisentwicklung auf Sylt – und auf Usedom?

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Hier eine Haushälfte für 1,3 Millionen Euro, dort ein kleines Häuschen für 2,5 Millionen Euro – die Nordseeinsel Sylt macht ihrem Ruf als Insel der Reichen vor allem bei den Immobilienpreisen alle Ehre. Selbst die Krise hinterlässt wohl nur eine kleine Delle in den Steigerungsraten.

Kampen – “Eine vergleichbare Haushälfte kostet auf dem Festland nicht mal ein Drittel”, sagt Oliver Densch vom Immobilienmakler Densch & Schmidt. Mehrere Millionen Euro teure Häuser und Wohnungen sind auf der Insel an der Tagesordnung, die Makler von Grossmann & Berger haben nach eigenen Angaben kürzlich sogar ein Objekt für 25 Millionen Euro verkauft.

Einer Studie der Deutschen Bank als einer der größten Baufinanzierer Deutschlands zufolge verdoppeln sich die ohnehin schon horrenden Häuserpreise auf der Nordseeinsel etwa alle zehn Jahre.

Selbst die derzeitige Immobilienkrise hinterlässt wohl nur eine kleine Delle in den Steigerungsraten. “Im Hochpreissegment jenseits von einer Million Euro hat die Wirtschaftskrise bislang nicht stattgefunden”, sagt Gerhard Feldmann, Sprecher des Immobilienverbands Deutschland Region Nord (IVD Nord). “Höchstens bei der Kreditvergabe haben wir das gespürt”, berichtet der Sylt-Makler von Densch & Schmidt, Holger Carstens. Allerdings seien nur die wenigsten Käufer auf Sylt auf eine Finanzierung angewiesen.

Grund für die stetig steigenden Preise ist vor allem die Verknappung des Angebots auf der Insel. Laut IVD Nord trägt auch die allgemeine Verunsicherung bei Aktien und Devisen zu steigenden Immobilienpreisen bei. “Die Kunden sehen es als Anlage mit gesichertem Sachwert”, berichtet Feldmann. Zudem gebe es durch die geringen Zinsen einen starken Käufermarkt.

“Genau zwei Auto-Diebstähle”

Sylt-Kenner Carstens meint: “Die Leute, die auf der Insel Bestand haben, halten daran fest.” Weiterer Pluspunkt für Sylt sei neben dem Klima auch die Sicherheit. “Auf Sylt gab es in den letzten Jahren genau zwei Auto- Diebstähle. Beide wurden aufgeklärt.”

Auch wenn die Preise mit dem Festland nicht zu vergleichen sind – Ausnahme und wohl Ausreißer nach oben selbst auf Sylt bleibt das “Waterküken”. Das nur 30 Quadratmeter kleine Häuschen mit dem 2400 Quadratmeter großem Grundstück in Kampen steht für 6,3 Millionen Euro zum Verkauf. Eigentümer und Immobilienmakler Heinrich Haase sagt, es gebe einen “berühmten Kaufinteressenten”.

Das Problem: Das Haus mitten in den Dünen mit einem unverbaubaren Blick auf das Meer darf nicht vergrößert werden. Derzeit werde allerdings mit dem Kreis Nordfriesland über eine Erweiterung des Mini-Hauses um 15 Quadratmeter verhandelt, berichtet Haase.

Immobilienmakler Densch betont, nicht zuletzt sei eine Immobilie auf Sylt auch eine Imagesache. Es gebe aber zunehmend Kunden, die dem Trubel, den Szenegaststätten und Boutiquen auf Sylt nichts (mehr) abgewinnen können. Diese würden auf die anderen, ursprünglicheren Nordseeinseln ausweichen. “Auch auf Föhr verzeichnen wir steigenden Bedarf.”

Quelle: Timo Lindemann, dpa